Keine Chance für Inter: Witzel allein „versenkt“ die Bergsteig-Kicker
3 min readDem FC Amberg hat bravourös erledigt , was die Kicker fürchten wie der Teufel das Weihwasser : Der Wiedereinstieg nach der Winterpause: Und dann noch das Stadtderby gegen Inter , aber dem Stadtduell fehlte die große Spannung. Grund: Amberg kam topfit auf den Platz, war immer Herr der Spiels auf dem Inter-Gelände und so wurde das Stadtderby zu einer eindeutigen Angelegenheit für den stets überlegenen FC Amberg: Hinten spielte Amberg konzentriet, das Mittelfeld wurde schnell überbrückt, die Lieder/Zitzmann Elf tat sich lediglich bei den Vorwärtsaktionen in den ersten 30 MInuten schwer die Lücke zu finden. Inter verteidigte permanent und stellte die Räume zu, da war nicht viel Platz. Und dann haben die Gastgeber mit dem Zweit-Meter-Riesen Bastian Rubenbauer einen sehr guten Keeper, der gegen Friedrich Lieder (8.) nach der ersten FC-Ecke prächtig parierte, und dann die zweite Parade gegen einen 16.Meter-Schuß aus der Drehung von Witzel (13. ) Apropos Witzel: Für ihn sollte der Wiederbeginn zur Sternstunde werden: Einen an ihm verschuldeter Foulelfmeter an der 16er Grenze, versenkte Witzel persönlich ins rechte Eck (29.) während Rubenbauer ins andere flog. Damit war der Bann gebrochen, AMberg führte verdient 1:0, vielleicht ein Tor zu wenig, dachten viele FC-Fans zur Pause. Doch deren Befürchtungen wurden bald zerstreut, weil die Amberger da weitermachten wo sie aufgehört haben. Lieder (47.) scheiterte am Keeper, Erneut brachten die überforderten Inter-Verteidiger Max Witzel ins Fallen, auch diesmal trat Witzel zur Ausführung des Elfers an (50.) diesmal in die Mitte des Tores – es war das 2:0. Verdientermaßen, Inter hatte nämlich kaum Aktionen nach vorne, Amberg dafür um so mehr und gut 70 Prozent Ballbesitz, Keeper Marco Smodlanka erlebte einen vergleichweise ruhigen Tag. Benni Burger, Mario Schmien, Mario Zitzmann und Fabian Geitner vor ihm ließen nichts zu. Den einzigen spannende Momen in diesem Spiel gab es in der 62. MInute durch den Anschlußtreffer von Szewczyk zum 1:2. Wenn man so will, der einzige gut herausgespielte Angriff der Inter Kicker, der die AMberger hinten überraschte. Die Freude beim Gastgeber währte indes nur kurz, die Inter-Fans bekamen trotz der kalten Temperaturen warme Hände die aufkommende Spannung währe genau gesagt vier Minuten: Max Witzel ging von links an der Strafraumgrenze in die Mitte, zog ab und traf flach ins rechte Eck zum 3:1 (62.) Dann führte ein Angriff über die rechte Seite zum 4:1, wieder war es Max Witzel (71.) der, fein angespielt, diesmal flach von rechts ins linke Eck traf. Womit Max Witzel eine Sternstunde erlebte, der FC Amberg einen gelungenen Einstand feiern konnte. Und in den letzten 20 Minuten ein munteres Wechselspiel in GAng kam: Marco Seifert (für J. Carswell), Frank Wagner (Noah Majdic), Edgar Becker (Mario Zitzmann), Valentin Graml (Marco Helleder) und – um Glück für Inter – M.Carswell schließlich durfte für Inter-Schreck Max Witzel ran, Als hätte es keine lange Pause gegeben ging`s sowohl für den FC Amberg nahtlos weiter nach vorne in der Tabelle, auch Inter geht den gleichen eingeschlagenen Weg: Nach hinten. Die Titelhoffnungen bestehen weiter für Amberg, die Abstiegsangst regiert weiter am Bergsteig. Unter dem Strich: Inter war diesmal kein Maßstab für die hoch überlebenen Amberger, in acht Tagen gegen Weiden II fällt dann in AMberg schon eine Vorentscheidung.
