FC vor der Meisterfeier
3 min readAuf dem sehr gut bespielbaren Gelände des ASV Haselmühl lieferten sich unsere Mannschaft im „Heimspiel“ gegen den schärfsten Rivalen SV Hahnbach vor 400 Besuchern eine packende Partie. Jetzt aber ist Hahnbach so gut wie ausgeschieden um das Titelrennen, Amberg gewann mit 2:1, nach dem Hinspiel (1:0) mußte Hahnbach auch das Rückspiel abgeben. In Zahlen ausgedrückt: bei noch vier ausstehenden Spielen, hat Amberg 60 Zähler auf dem KOnto, Hahnbach 53, wobei die drei noch zu erwarteten (Sportgerichts-) Punkte (Schirmit war nicht angetreten) dann 63 Zähler bedeuten. Nein, Amberg ist praktisch durch, kommendes Wochenende (in Furth im Wald) können Zitzmann/Lieder und Co. den Deckel draufmachen.
Die Vorzeichen gegen Hahnbach waren so gut nicht: Witzel saß auf der Bank (als Zuchauer), Torhüter Smodlanka ebenfalls (als Zuschauer wegen VErletzung) ihn vertrat Vislan Lalayev (hat seine Sache sehr gut gemacht), Marco Seifert spielte erstmals von der ersten MInute an, ganz vorne mit Friedrich LIeder, die Hauptlast des Spiels allerdings hatte die Abwehr zu tragen: Mario Schmien, Mario Zitzmann, Fabian Geitner (rechts) und Frankie Wagner (links) verdienten sich die Note vorzüglich, sie zeigten eine homogene Leistung und, insgesamt gesehen passten sich Jannick Meier, Jamario Carswell, Noah Majdic dem höchst unterhaltsamen Spiel gegen einen vor der Pause zumindest gleiche Spielanteile aufweisenden Gegner. Das als Spitzenspiel ausgewiesene Match begann für Hahnbach mit viel Pech: Nach 45 SEkunden mußte Keeper Patrick Stiegler mit einer Knieverletzung links ausgewechselt werden. Was war passiert? Beim 1. Angriff des FC Amberg mußte Stiegler quasi im Luftkampf gegen den nachsetzenden Marco Seifert den Ball fallen lassen, Seifert setzte nach, hob den Ball in die MItte, wo Marco Helleder freistehend ideal halbhoch ins rechte Ecke zum 1:0 getroffen hat
Das 1:0 für Amberg war der Zündstoff, aus dem die dann hin und herwogende Partie ihre Spannung bezog. Hahnbach war dann (ab der 24. MInute) für zehn MInuten im Vorteil, nachdem Marco Helleder wegen Foulspiels auf die Bank mußte. In der nicht zimperlich geführten Begegnung fiel dann auch drei Minuten später (27.) der Ausgleich für Hahnbach: Eine Flanke von der linken SEite fand exakt den Kopf von Michael HIrschmann, dessen wuchtiger Kopfball unter der Latte einschlug. Das 1:1 war durchaus als gerecht anzusehen, das Eckenverhältnis von 5:1 zur Pause für Hahnbach ist Beleg für die Arbeit zuverlässig agierenden FC-Deckung. Für Marco Helleder kam Benjamin Burger (34.) ins Spiel.Friedrich LIeder wars, der einen schnellen Konter der Amberger (31.) über die Latte setzte, fünf MInuten später mußte der wunderbar freigespielte Marco Seifert das 2:1 erzielen gegen seinen ExVerein. Das erledigte dann Friedrich LIeder per Foulelfmeter (36.) nachdem Marco Seifert denn Ellbogen von Weisenberger ins Gesicht bekam. Lieder sicher flach und unhaltbar ins linke Eck, 2:1 zur Halbzeit und niemand hat wohl angenommen, daß das auch der Enstand sein würde.
Denn nach SEitenwechsel gings weiter mit vollem Einsatz, Amberg in der Defensive gefordert, Hahnbach aber letztlich auch ohne zwingenden Chance. Beide Abwehrreihen ließén nichts mehr zu, wobei zumindest im Amberger Spiel nach vorne einige lässliche Ballverluste fabriziert wurden, Marco Seifert wiederholt hart genommen wurde. Insgesamt ist er wohl der richtige Stoßstürmer. Ein paar brenzlige Situationen hüben wie drüben, aber Hahnbachs Spiel war nicht geeignet, für den Ausgleich zu sorgen. Obwohl Amberg doch auch einige Ungereimtheiten im Mannschaftsspiel nach vorne hatte. Richard Silva Pereira wurde für Jamario Carswell (78.) eingewechselt, Jannik Meier und Frankie Wagner kassierten noch gelbe Karte und insgesamt gilt: Glückwunsch FC Amberg zu diesem türöffnenden Spiel Richtung Landesliga.
